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Beschreibung

518 nm 30 mW OSRAM PLT5 516FB Grüne Laser Diode

PLT5 516FB – Grüne OSRAM-Laserdiode 30 mW (518 nm): Grüne Laserdiode von OSRAM im 5,6-mm-Gehäuse mit 30 mW Leistung (bei 25 °C Gehäusetemperatur) und nur ca. 80 mA Betriebsstrom – sparsam und kompakt für Module und Messaufbauten.

  • Grüne Laserdiode 518 nm (±5 nm) mit 30 mW
  • Geringer Betriebsstrom ca. 80 mA
  • Kompaktes 5,6-mm-Gehäuse

Technische Daten

Ausgangsleistung: 30 mW @ Tcase 25C
Betriebsstrom: 80 mA
Maximaler Betriebsstrom: 100 mA
Betriebstemperatur: -20 - +60° C
Wellenlänge: 518 nm, + / - 5 nm
Polarisationsverhältnis: 20:1
Die führenden Hersteller von Industrie-Laserdioden: Nichia (Japan) – Marktführer für grüne und blaue Laserdioden, höchste Effizienz und Lebensdauer; bekannte Modelle NDG7575 (1 W Grün, 520 nm), NUBM-Serie (Blau). Sharp (Japan) – starker zweiter Anbieter für sichtbare Wellenlängen; Modelle wie GH05C01B9G (1 W Grün). Osram Opto Semiconductors (Deutschland) – breites Portfolio von 405 bis 850 nm. Sony – vor allem für Display- und Show-Anwendungen. Ushio – industrielle Hochleistungs-Dioden. Bei roten und infraroten Dioden ist die Auswahl breiter, bei Grün und Blau sind Nichia und Sharp die wichtigsten Quellen.
Eine bare Laserdiode emittiert einen stark divergenten, elliptischen Strahl – die nackte Diode produziert keinen brauchbaren Lichtfleck, sondern eher einen aufgefächerten Lichtkegel. Für nutzbare Anwendungen muss der Strahl kollimiert werden – also in einen parallelen, gerichteten Strahl umgeformt. Standard-Lösung: ein Kollimator-Linsenelement direkt vor der Diode, montiert in einer M9-x-0,5-Fassung (Messing oder Aluminium). Eine einlinsige Optik wandelt den divergenten Strahl in einen näherungsweise parallelen Strahl um. Bei hochwertigen Kollimatoren (z. B. unser Colli-LA): asphärische Glaslinse mit AR-Beschichtung, Apertur 5 mm, Brennweite ca. 4 mm. Für besonders runde Strahlprofile zusätzlich Korrekturoptiken nach dem Kollimator.
Laserdioden setzen typisch 50–70 % der elektrischen Leistung als Wärme frei – nur ein Bruchteil wird zu Licht. Bei einer 1-W-Laserdiode entstehen also 1,5–2 W Verlustwärme im Halbleiter-Chip. Ohne Kühlkörper steigt die Junction-Temperatur des Halbleiters innerhalb von Sekunden auf kritische Werte – die Diode verstirbt thermisch. Konsequenzen: drastische Wellenlängenverschiebung (rotverschoben), Effizienzeinbruch, irreversible Zerstörung der Diode. Faustregel: für jede 10 °C höhere Junction-Temperatur halbiert sich die Lebensdauer. Praxis: Diode in massive Metallfassung montieren (Messing oder Aluminium), Fassung auf Kühlkörper mit Wärmeleitpaste, bei > 1 W zusätzlich Lüfter oder thermische Strömung.
Ein Konstantstrom-Treiber ist eine Elektronik, die den durch die Laserdiode fließenden Strom auf einen exakten Wert regelt – unabhängig von Eingangsspannung und Temperaturveränderungen. Das ist nötig, weil die Lichtleistung einer Laserdiode linear vom Strom abhängt, aber nicht von der Spannung. Eine simple Spannungsversorgung würde bei kleinen Temperatur- oder Versorgungsschwankungen zu starken Strom- und damit Lichtleistungsänderungen führen – im schlimmsten Fall zur Zerstörung. Gute Treiber bieten: Konstantstrom-Regelung, Soft-Start, Übertemperatur-Schutz, ESD-Schutz, oft auch Modulationsfähigkeit (Analog/TTL) für Pulsbetrieb. Wir bieten passende Treiber in der Kategorie „Lasertreiber".
Eine bare Laserdiode benötigt einen Konstantstrom-Treiber – nicht eine einfache Spannungsversorgung. Grund: die Diode hat eine sehr steile Strom-/Lichtleistungs-Kennlinie. Bereits 5 % Stromänderung können die Diode zerstören. Konkrete Anforderungen: 1. Konstantstrom-geregelte Versorgung mit dem im Datenblatt spezifizierten Betriebsstrom (z. B. 1,6 A für Nichia NDG7575). 2. Sanfter Soft-Start (kein abrupter Strom-Sprung). 3. Schutz vor Spannungsspitzen auf der Versorgungsseite. 4. Adäquate Wärmeabfuhr über Kühlkörper (typisch < 30 °C Junction-Temperatur). 5. ESD-Schutz beim Handling – bare Dioden sind extrem ESD-empfindlich.
TO-9 ist ein standardisiertes Gehäuseformat für Laserdioden – ein zylindrisches Metallgehäuse mit 9 mm Durchmesser. Das Gehäuse enthält den Laser-Halbleiter-Chip, eine Schutzkappe mit Austrittsfenster und elektrische Anschlüsse (typisch 3 Pins). Vorteile: einheitliche mechanische Schnittstelle, gute Wärmeabfuhr über das Metallgehäuse, einfache Integration in Fassungen und Kühlkörper. TO-9 ist neben TO-5 (5,6 mm) und TO-18 (5,6 mm, älter) das gängigste Format für Hochleistungs-Laserdioden mit > 200 mW. Beispiele: Nichia NDG7575 (1 W Grün), Sharp GH05C01B9G (1 W Grün). Eine bare TO-9-Diode ist eine reine Komponente ohne Kollimator und ohne Treiber.