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Beschreibung

Galvospiegel 5x11x1mm, dielektrisch 400-700nm

Galvospiegel 5 × 11 × 1 mm dielektrisch: Breitband-Galvospiegel (400–700 nm, Reflexion ca. 99 %) für hochreflektive Spiegelablenkungen, passend für CTi 6200/6220 und alle Galvos mit 1-mm-Spiegelslot. Schmale Bauform mit erhöhter Dicke.

  • Maße 5 × 11 × 1 mm
  • Dielektrisch, 400–700 nm, Reflexion ca. 99 %
  • Passend für CTi 6200/6220 und alle Galvos mit 1-mm-Spiegelslot

Technische Daten:

Abmessungen ca. 5 x 11 x 1 mm
Max. Laserstrahlgrösse (Apertur der Spiegel) ca. 3,5 mm
Bandbreite der Reflektionsschicht 400-700 nm
Reflektionsgrad ca. 99%
Max. Laserleistung ca. 20 W
Einfallswinkel am Spiegel 45° optisch
Hinweis! Dieser Spiegel kann sowohl für X als auch Y benutzt werden.

Auf Wunsch bieten wir einen Montageservice. Hierzu senden Sie uns Ihr Galvo, wir montieren Ihnen den Spiegel auf Ihr Galvo. Die Bearbeitungszeit beträgt ca. 3 Tage.

Acryl-Optik (PMMA-Kunststoff): preisgünstig, leicht, formstabil. Optisch in der Standardanwendung sehr gut, aber temperaturempfindlich – die Brechzahl ändert sich mit der Temperatur, was bei Schwankungen über ±5 °C die Fokussierung verschiebt. Für Innenraum-Anwendungen mit stabilen Bedingungen völlig ausreichend. Glas-Optik: schwerer, teurer, aber temperaturstabil. Die Brechzahl bleibt über große Temperaturhübe nahezu konstant. Ideal für: Außenmontage, ungeheizte Hallen, Maschinen mit großen Temperaturhüben (Schweißen, Sägewerk im Sommer/Winter), Anwendungen mit hoher Wiederholgenauigkeit über lange Zeiträume. Bei unseren KLM- und LLM--Modulen ist Glas-Optik als optionale Upgrade-Variante verfügbar.
Metallische Spiegel (Alu, Silber, Gold): Reflexion über eine dünne Metallschicht. Typisch bis zu >98 % Reflexion im sichtbaren Bereich. Vorteile: breitbandig (von UV bis IR), preisgünstig. Nachteile: geringere maximale Leistungsfähigkeit, oxidationsanfällig (vor allem Silber), Reflexion abhängig vom Einfallswinkel. Dielektrische Spiegel: Reflexion über vielschichtige Glas-Beschichtungen, die durch Interferenz reflektieren. Typisch > 99 % Reflexion im optimierten Spektralbereich. Vorteile: extrem hohe Reflexion, hohe Belastbarkeit (Hochleistungslaser), keine Oxidation. Nachteile: schmalbandig (für eine bestimmte Wellenlänge optimiert), teurer. Unser LS 50 ist ein dielektrischer Spiegel mit > 96–98 % Reflexion im 400–700 nm Bereich.
Die Apertur ist der nutzbare Öffnungsdurchmesser einer Optik – also der Bereich, durch den Licht in die Linse eintreten kann. Gemessen in Millimetern. Eine größere Apertur sammelt mehr Licht aus der Quelle – bei Laserdioden besonders wichtig für Hochleistungs-Dioden mit großem Emitter (z. B. Nichia NDG7575). Unser Colli-LA-Kollimator hat 5 mm Apertur und sammelt damit deutlich mehr Licht als typische 3-mm-Kollimatoren. Praktischer Effekt: hellerer, gleichmäßigerer Ausgangsstrahl, weniger Lichtverlust an der Diodenkante. Verwandter Kennwert: die Numerische Apertur (NA) beschreibt das Verhältnis von Apertur zu Brennweite und damit den Einfangs-Öffnungswinkel der Optik.
Die Brennweite ist die Distanz von der Hauptebene einer Linse bis zum Brennpunkt, an dem parallel einfallende Lichtstrahlen sich kreuzen. Gemessen in Millimetern (z. B. f = 4 mm bei unserem Colli-LA). Bei Kollimatoren bestimmt die Brennweite, in welchem Abstand von der Laserdiode die Linse montiert sein muss, um den Strahl zu kollimieren – idealerweise emittiert die Diode genau aus der Brennebene. Kürzere Brennweiten (3–4 mm): hohe Apertur, gute Lichtsammlung, kompakt – ideal für 12-mm-Module. Längere Brennweiten (8–20 mm): geringere Apertur, weniger Lichtsammlung, dafür schmalere kollimierte Strahlen – für Distanzanwendungen.
Eine AR-Beschichtung (Anti-Reflex-Coating) ist eine dünne, mehrschichtige Beschichtung auf optischen Glasoberflächen, die Reflexionen reduziert und Transmission erhöht. An einer unbeschichteten Glas-Luft-Grenze gehen typisch 4–8 % des Lichts durch Reflexion verloren. Eine moderne AR-Beschichtung reduziert das auf < 0,5 % pro Grenzfläche. Bei einer Linse mit zwei Grenzflächen sind das also 92 % Transmission unbeschichtet vs. > 99 % beschichtet. Vorteile: höhere optische Effizienz, weniger Streulicht, geringere Belastung der Laserdiode durch Rückreflexionen. AR-Beschichtungen sind wellenlängenspezifisch – eine Beschichtung für 532 nm wirkt bei 650 nm anders. Daher Spektralbereich der Optik beachten.
Ein Kollimator ist eine optische Linse oder ein Linsensystem, das einen divergenten Lichtstrahl in einen parallelen Strahl umwandelt. Bei Laserdioden essenziell: die nackte Diode emittiert einen stark aufgefächerten Strahl, der Kollimator macht daraus einen gebündelten, parallelen Strahl. Aufbau: meist asphärische Glaslinse mit M9-x-0,5- oder M12-Gewindefassung. Hochwertige Kollimatoren haben eine AR-Beschichtung (Anti-Reflex) für minimale Lichtverluste an den Grenzflächen. Wichtige Kennwerte: Brennweite (typ. 3–6 mm), Apertur (typ. 4–8 mm), Spektralbereich der AR-Beschichtung (z. B. 420–680 nm für sichtbares Licht). Glaskollimatoren sind temperaturstabiler als die günstigeren Acryllinsen.
Unsere ILP-Laserprojektoren sind im Betrieb in Laserklasse 2 nach EN 60825-1 klassifiziert. Das ist möglich, weil die Galvo-Scanner den Laserstrahl mit hoher Geschwindigkeit über die Fläche ablenken – die optische Leistung wird dauerhaft über die gesamte Projektionsfläche verteilt. Die mittlere Bestrahlungsstärke an jedem einzelnen Punkt bleibt damit deutlich unter den Grenzwerten der Klasse 2. Im normalen Betrieb augensicher, kein Laserschutzbeauftragter zwingend erforderlich. Wichtig: bei einem Scanfail (Stillstand der Galvos durch Defekt) konzentriert sich die volle Leistung auf einen Punkt – dann gilt die Klasse des verbauten Lasermoduls (bis 3B). Für sicherheitskritische Anwendungen bieten wir das SafeGuard-Pro-Modul.
Ja. Die ILP-Serie ist uneingeschränkt netzwerkfähig über 100-Mbit-LAN. Pro Netzwerk lassen sich bis zu 16 unabhängige ILP-Projektoren ansteuern, jeweils mit eigener IP-Adresse und individueller Programmierung. Anwendungen: lange Fertigungsstraßen mit mehreren Stationen, große Lagerhallen mit mehreren Pick-by-Light-Zonen, Mehrarbeitsplatz-Setups in der manuellen Montage. Die Vernetzung ermöglicht auch koordinierte Choreografien – z. B. dass Projektor 1 die nächste Position anzeigt, während Projektor 2 die Qualitätsprüfung der vorherigen Position visualisiert. Anbindung typischerweise über SPS oder zentralen Steuerungs-PC.
LaserCAM ist die Steuersoftware für unsere ILP-Laserprojektoren. Sie bildet die Schnittstelle zwischen Laserprojektor und Befehlsgeber (SPS, PC, Bedienpult, MES-System). Funktionen: Erstellung und Verwaltung der Projektions-Inhalte (Zahlen, Texte, Symbole, Linien, Vektoren, Bilder); Programmierung von Abläufen und Sequenzen; Anbindung an Maschinensteuerungen über LAN; Verwaltung mehrerer Projektoren in einem Netzwerk. LaserCAM ist separat zu lizenzieren – es ist nicht im Lieferumfang der ILP-Projektoren enthalten. Für einfache Standard-Anwendungen (z. B. fest definierte Pick-by-Light-Sequenz) reicht oft die Basis-Lizenz; für individuelle Programmierung gibt es Erweiterungsstufen.
Werkerführung ist ein Assistenzsystem, das den Werker visuell durch einen Arbeitsprozess leitet. Ein Laserprojektor zeigt direkt auf dem Werkstück oder der Arbeitsfläche, was als nächstes zu tun ist: welches Bauteil zu greifen, wo zu bohren oder welcher Schritt als nächster folgt. Vorteile: drastisch weniger Fehlmontagen (Studien zeigen –60 bis –80 % Fehlerquote), schnellere Einarbeitung neuer Mitarbeiter, höhere Taktraten, weniger Bildschirmwechsel. Eingesetzt in: Manueller Montage (welcher Schraubentyp), Bestückung von Leiterplatten, Verdrahtung von Kabelstämmen, Inspektion und Qualitätsprüfung. Die ILP-Serie unterstützt Werkerführung über die LaserCAM-Software mit SPS-/PC-Anbindung.
Ein Industrie-Laserprojektor wie unsere ILP-Serie projiziert frei programmierbare Inhalte auf Werkstücke und Arbeitsflächen: Zahlen, Buchstaben, Symbole, Linien, Vektoren bis hin zu kompletten Bildern und Zeichnungen. Im Gegensatz zu einfachen Linien-/Kreuzlasern ist die Projektion dynamisch – steuerbar per SPS, PC oder Bedienpult über Netzwerk. Realisiert wird das durch zwei Galvo-Scanner-Spiegel, die den Laserstrahl mit hoher Geschwindigkeit über die Fläche ablenken. Der Mensch sieht durch die Trägheit des Auges ein stehendes Bild. Anwendungen: Werkerführung, Pick-by-Light, Beschriftung auf Werkstücken, Verdrahtungshilfe an Kabelstämmen, nicht-destruktive Informationsanzeige.