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Beschreibung

Kreuzlinienlaser InLine Serie HELLROT 50mW

Kreuzlinienlaser InLine Serie Hellrot 50 mW (635 nm) – IL-50-635-C: Leistungsstarker Kreuzlinienlaser der industriellen InLine-Serie im robusten Gehäuse mit interner Steuerungselektronik, der ein hellrotes Laserkreuz projiziert. Weitspannungseingang und optionaler Triggereingang für den flexiblen Einsatz in Maschinen und Anlagen.

  • Hellrotes Laserkreuz (635 nm) mit ca. 50 mW
  • Industrielle InLine-Bauform mit interner Steuerungselektronik
  • Weitspannungseingang, 230 VAC über optionales Netzteil
  • Optionaler Triggereingang (SPS-fähig)

Die Laserdioden sind mit einer ACC-Regelung für hohe Stabilität sowie einer Anlauframpe ausgestattet, die den Strom im Einschaltmoment langsam hochfährt und die Diode vor Einschaltspitzen schützt.

Technische Daten

Laserleistung: ca. 50 mW
Wellenlänge: 635 - 638 nm HELLROT
Auslenkwinkel: wählbar
Laserklasse: 1/2, je nach Installation
Stromversorgung: ca. 9 - 25 VDC, 230 VAC über optionales Netzteil
Triggereingang: optional, 4 - 25 V = On, 0 V = Off
Anschluss Modul: 1 m Flexleitung, optional Hohlsteckverbinder
IP Bewertung: IP 65 / 68 optional
Abmessungen: ca. 18 x 100 mm
Lebensdauer: typ. > 25000 h bei Betrieb an metallischer Halterung
Temperaturbereich: ca. - 20° C bis + 45° C

Kreuzgröße und Linienbreite

Die Größe des projizierten Kreuzes ergibt sich aus dem gewählten Auslenkwinkel und dem Montageabstand:

Winkel Entfernung Linienlänge ca.
5° 1 m ca. 8 cm
15° 1 m 0.25 m
45° 1 m 85 cm
55° 1 m 1 m
75° 1 m 170 cm
100° 1 m 230 cm

Triggereingang

Die InLine Linienlaser können mit einem optionalen Triggereingang für die Modulation bzw. leistungslose On/Off Schaltung des Laserausgangs ausgestattet werden. Der spannungsgesteuerte Eingang schaltet bei ca. 4 V Signalspannung den Laser ein. Die Eingangsspannung darf bis zu 25 V betragen und kann somit auch von einem SPS Ausgang kommen. Somit lässt sich eine komfortable Steuerungslösung erreichen, ohne die Versorgungsspannung abkoppeln zu müssen. Soll der Laser im Dauerbetrieb laufen, so wird einfach der Triggereingang auf die Versorgung gelegt.

Hinweise

  • Laserklasse beachten!
  • Weitere Informationen zur Lasersicherheit finden Sie hier.
  • Für den Dauerbetrieb muss das Modul in eine metallische Halterung montiert werden.
  • InLine Laser werden kundenspezifisch angefertigt und sind deshalb vom Umtausch ausgeschlossen!

Optionen

  • Längere Anschlussleitungen
  • Fest verdrahtetes Netzteil
  • Erhöhte axiale Genauigkeit mit Strahlabweichung zur Längsachse <1°
  • M8 or M12 connector
  • IP68 Rating
  • Trigger Eingang
  • Kundenspezfische Fokusabstimmung
Eigenschaften
Anschlussart: Flexleitung 1m, M8 Steckverbinder, M12 Steckverbinder, Steckernetzteil 230VAC mit Hohlsteckverbinder, Triggereingang
Halterung: Kipphalterung, Ohne Halterung, Pan/Tilt Magnetfuss, Pan/Tilt massiv
IP Rating: IP65, IP67/68
Kreuzwinkel: 15°, 55°, 75°, 90°
Beide Wellenlängen erscheinen dem Auge rot, aber Hellrot (635 nm) liegt näher am Empfindlichkeitsmaximum der menschlichen Netzhaut als Rot (650 nm). Konkret: 635-nm-Licht erscheint bei gleicher optischer Leistung ca. 2× heller als 650-nm-Licht. Praktischer Effekt: ein 20-mW-Hellrot-Modul ist visuell vergleichbar mit einem 40-mW-Rot-Modul – bei niedrigerer Laserklasse und längerer Lebensdauer der Diode. Hellrote Module sind in der Herstellung etwas teurer, lohnen sich aber für Anwendungen in helleren Umgebungen oder wo eine niedrigere Laserklasse gewünscht ist.
Acryl-Optik (PMMA-Kunststoff): preisgünstig, leicht, formstabil. Optisch in der Standardanwendung sehr gut, aber temperaturempfindlich – die Brechzahl ändert sich mit der Temperatur, was bei Schwankungen über ±5 °C die Fokussierung verschiebt. Für Innenraum-Anwendungen mit stabilen Bedingungen völlig ausreichend. Glas-Optik: schwerer, teurer, aber temperaturstabil. Die Brechzahl bleibt über große Temperaturhübe nahezu konstant. Ideal für: Außenmontage, ungeheizte Hallen, Maschinen mit großen Temperaturhüben (Schweißen, Sägewerk im Sommer/Winter), Anwendungen mit hoher Wiederholgenauigkeit über lange Zeiträume. Bei unseren KLM- und LLM--Modulen ist Glas-Optik als optionale Upgrade-Variante verfügbar.
Kreuzlinienlaser-Module enthalten empfindliche Laserdioden, die durch Spannungsspitzen und Stromschwankungen in Mikrosekunden zerstört werden können. „Stabilisiert" bedeutet: konstante Ausgangsspannung unter Last, kein Absacken beim Einschalten. „Peak-frei" bedeutet: keine Schaltspitzen oder Überschwinger auf der Versorgungsleitung. Verwenden Sie immer ein Schaltnetzteil mit ausreichender Glättung oder einen dedizierten Laserdiodentreiber. Vermeiden Sie ungesiebte Netzteile, billige USB-Powerbanks ohne Stabilisierung und Versorgungen, die mit Schaltrelais oder Motoren geteilt werden. Bei unseren Modulen ist die DC-Variante mit integriertem Verpolungsschutz versehen.
Die Serienausführung unserer KLM-Module ist mit einer aspherischen Acrylglas-Linse ausgestattet – ausreichend für stabile Innenraum-Temperaturen. Bei stark schwankenden Betriebstemperaturen (über ±5 °C Schwankungsbreite) kann die Acryllinse die Fokussierung verändern – die Strahlbreite ändert sich, die Schärfe leidet. Der optionale 3-linsige Glaskollimator ist deutlich temperaturstabiler: das Glas dehnt sich kaum aus, die Fokussierung bleibt konstant. Empfohlen für: Außenmontage, ungeheizte Hallen, Maschinen mit großen Temperaturhüben (Schweißen, Sägewerk im Sommer/Winter), Anwendungen mit hoher Wiederholgenauigkeit über lange Zeiträume.
Die Kreuzgröße skaliert linear mit der Entfernung. Bei einem 90°-Linsenwinkel an einem 12-mm-Modul ergibt sich bei 1 m Distanz ein Kreuz mit ca. 2 m Linienlänge je Achse. Bei 2 m Distanz verdoppelt sich das auf ca. 4 m je Achse. Bei schmaleren Winkeln (z. B. 35°) entsprechend kleiner: 0,62 m bei 1 m Distanz. Wichtig: Das Kreuz wird mit der Entfernung nicht nur größer, sondern die Linien werden auch breiter (Strahldivergenz). Für besonders scharfe Kreuze auf bekannter Distanz wird der Fokus am Modul nachjustiert (Messingring an der Front).
Rot (650 nm): Standard-Wahl, günstigste Variante, ausreichend in moderat ausgeleuchteten Umgebungen. Hellrot (635 nm): bei gleicher Leistung deutlich heller als 650-nm-Rot, gute Sichtbarkeit auf den meisten Untergründen. Grün (520 nm): ca. 5–7× heller wirkend als Rot – die Wahl für sehr helle Umgebungen, bei Tageslicht sichtbar, große Distanzen oder dunkle Untergründe. Blau (450 nm): ideal auf Holz, Vegetation, grünlichen oder gelben Oberflächen – dort, wo Rot und Grün im Untergrund untergehen. Hellblau (488 nm): hoher Kontrast auf warmen Lichtspektren, Sonderfarbe für besondere Untergründe wie rote Hölzer.
Linienlaser: projiziert eine Linie – ideal für Schnittlinien, Wege, Abgrenzungen. Kreuzlinienlaser: projiziert zwei senkrechte Linien als Kreuz (90°) – ideal zum Zentrieren und Ausrichten. Positionierlaser mit DOE-Optik: projiziert ein Muster (Fadenkreuz, Kreis, Suchfeld, Quadrat) durch ein Diffractive Optical Element – das Bild hat konstante Helligkeit über die gesamte Fläche, prinzipbedingt aber breitere Linien als klassische Linsenoptiken. Kurz: Linie für gerade Markierungen, Kreuzlinienlaser für präzises Zentrieren mit scharfen Linien, DOE-Positionierlaser für gleichmäßig helle Muster auch in den Außenbereichen.
Ein Kreuzlinienlaser projiziert zwei senkrecht zueinander stehende Linien (90°) – also ein echtes Linien-Kreuz – auf eine Oberfläche. Anders als beim Positionierlaser mit DOE-Optik entsteht das Kreuz hier durch zwei klassische Linsenoptiken. Vorteile: scharfe, helle Linien über die gesamte Bildbreite, tageslichttauglich – gute Sichtbarkeit auch bei Tageslicht und hellen Umgebungen. Typische Einsatzgebiete sind Werkstück-Zentrierung in CNC-, Säge- und Bohrmaschinen, Mikroskop-Referenzkreuze, Inspektionsstationen und Werkerführung an manuellen Arbeitsplätzen. Kreuzlinienlaser-Module gibt es in Rot, Hellrot (635 nm), Grün, Blau und Hellblau – jeweils mit justierbarem Fokus.