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Beschreibung

Linienlaser InLine Serie GRÜN 120 mW

Linienlaser InLine Serie Grün 120 mW (520 nm) – IL-120-520: Leistungsstarker Linienlaser der industriellen InLine-Serie im robusten 18-mm-Gehäuse mit interner Steuerungselektronik, der eine grüne Laserlinie projiziert. Weitspannungseingang und optionaler Triggereingang für den flexiblen Einsatz in Maschinen und Anlagen.

  • Grüne Laserlinie (520 nm) mit ca. 120 mW
  • Industrielle InLine-Bauform mit interner Steuerungselektronik
  • Weitspannungseingang, 230 VAC über optionales Netzteil
  • Optionaler Triggereingang (SPS-fähig)

Die Laserdioden sind mit einer ACC-Regelung für hohe Stabilität sowie einer Anlauframpe ausgestattet, die den Strom im Einschaltmoment langsam hochfährt und die Diode vor Einschaltspitzen schützt.

Technische Daten

Laserleistung: ca. 120 mW
Wellenlänge: 520 nm GRÜN
Auslenkwinkel: wählbar
Laserklasse: 1/2, je nach Installation
Stromversorgung: ca. 15 - 25 VDC, 230 VAC über optionales Netzteil
Triggereingang: optional, 4 - 25 V = On, 0 V = Off
Anschluss Modul: 1 m Flexleitung, optional Hohlsteckverbinder
IP Bewertung: IP 65 / 67 optional
Abmessungen: ca. 18 x 100 mm
Lebensdauer: typ. > 25000 h bei Betrieb an metallischer Halterung
Temperaturbereich: ca. - 15° C bis + 45° C

Linienlänge und Linienbreite

Die Länge der Laserlinie ergibt sich aus dem gewählten Auslenkwinkel und dem Montageabstand:

Winkel Entfernung Linienlänge ca.
10° 1 m 17 cm
20° 1 m 0,34 m
35° 1 m 0.62 m
45° 1 m 0.85 m
60° 1 m 1.16 m
90° 1m 2m
110° 1 m 3 m

Triggereingang

Die InLine Linienlaser können mit einem optionalen Triggereingang für die Modulation bzw. leistungslose On/Off Schaltung des Laserausgangs ausgerüstet werden. Der spannungsgesteuerte Eingang schaltet bei ca. 4 V Signalspannung den Laser ein. Die Eingangsspannung darf bis zu 25 V betragen und kann somit auch von einem SPS Ausgang kommen. Somit lässt sich eine komfortable Steuerungslösung erreichen, ohne die Versorgungsspannung abkoppeln zu müssen. Soll der Laser im Dauerbetrieb laufen, so wird einfach der Triggereingang auf die Versorgung gelegt.

Hinweise

  • Laserklasse beachten!
  • Weitere Informationen zur Lasersicherheit finden Sie hier.

Downloads / Links

Eigenschaften
Anschlussart: Flexleitung 1m, M8 Steckverbinder, M12 Steckverbinder, Steckernetzteil 230VAC mit Hohlsteckverbinder, Triggereingang
Halterung: Kipphalterung, Ohne Halterung, Pan/Tilt Magnetfuss, Pan/Tilt massiv
IP Rating: IP65, IP67/68
Linienwinkel Optik: 10°, 15°, 20°, 30°, 35°, 45°, 60°, 90°, 110°

Bei 1 m Distanz ergeben sich folgende Längen (12-mm-Module):

WinkelEntfernungLinienlänge ca.
10°1 m17 cm
20°1 m35 cm
30°1 m54 cm
35°1 m63 cm
45°1 m83 cm
60°1 m116 cm
70°1 m140 cm
90°1 m200 cm
110°1 m300 cm

Die Linienlänge steigt linear mit der Entfernung, bei 2 m Distanz verdoppeln sich diese Werte. 

Laserdioden reagieren empfindlich auf Spannungsspitzen und Stromschwankungen. Eine ungeregelte oder mit Peaks behaftete Versorgung kann die Diode innerhalb von Mikrosekunden zerstören – selbst wenn der Spitzenwert nur kurzzeitig auftritt. „Stabilisiert" bedeutet: konstante Ausgangsspannung unter Last (kein Absacken bei Einschaltvorgängen). „Peak-frei" bedeutet: keine Schaltspitzen oder Überschwinger auf den Versorgungsleitungen. Verwenden Sie immer ein Schaltnetzteil mit ausreichender Glättung oder einen dedizierten Laserdiodentreiber. Vermeiden Sie ungesiebte Netzteile, billige Steckernetzteile ohne Filterung und Versorgungen, die mit anderen Schaltlasten geteilt werden.

Unsere 12-mm-Linienlaser-Module sind in drei Anschluss-Varianten verfügbar:

Litzen (Standard) – offene Drähte rot/schwarz, ca. 100–200 mm Länge, für direkten Anschluss an Mikrocontroller oder Treiberplatinen. 
Hohlsteckverbinder – 5,5 / 2,1 mm Norm-Hohlstecker, ca. 200 mm Kabel, für Betrieb mit einem 230-VAC-Steckernetzteil. 
Flexleitung mit Aderendhülsen – ca. 100 cm Schlauchleitung, für direkten Anschluss an eine 12–25-VDC-Maschinensteuerung. Verpolungsschutz ist in der DC-Variante integriert. 

Auf Anfrage liefern wir auch M8 / M12-Steckverbinder mit kundenspezifischer Kabellänge. Die DC-Variante eignet sich besonders zum Nachrüsten bestehender Maschinen ohne 230-V-Verkabelung.

Acryl-Optik (PMMA-Kunststoff): preisgünstig, leicht, formstabil. Optisch in der Standardanwendung sehr gut, aber temperaturempfindlich – die Brechzahl ändert sich mit der Temperatur, was bei Schwankungen über ±5 °C die Fokussierung verschiebt. Für Innenraum-Anwendungen mit stabilen Bedingungen völlig ausreichend. Glas-Optik: schwerer, teurer, aber temperaturstabil. Die Brechzahl bleibt über große Temperaturhübe nahezu konstant. Ideal für: Außenmontage, ungeheizte Hallen, Maschinen mit großen Temperaturhüben (Schweißen, Sägewerk im Sommer/Winter), Anwendungen mit hoher Wiederholgenauigkeit über lange Zeiträume. Bei unseren KLM- und LLM--Modulen ist Glas-Optik als optionale Upgrade-Variante verfügbar.
Bei unseren 12-mm-Linienlaser-Modulen lässt sich die Linienbreite – auch „Fokus" genannt – einfach am Modul selbst einstellen. Die Optik ist im vorderen Messingring montiert und lässt sich über ein Feingewinde präzise verstellen. Drehen Sie den Ring vorsichtig, bis die gewünschte Linienbreite an Ihrer Einsatzdistanz scharf erscheint. Nach erfolgreicher Einstellung sichern Sie die Optik mit einem Tropfen Schraubenlack im Gewindegang gegen Verstellen. Die Einstellung funktioniert auch im eingebauten Zustand. Bei Industrie-Linienlasern (z. B. InLine- oder IL-HP-Serie) wird die Linienbreite werksseitig auf den Kundenwunsch eingestellt. Wie die Linie eingestellt wird, finden Sie hier.
Die Laserklasse nach EN 60825-1 bestimmt die Sicherheitsmaßnahmen. Klasse 1: bei direktem Blick in den Strahl unbedenklich – ideal für offene Einsatzbereiche ohne Schutzmaßnahmen. Klasse 2: sichtbare Laser bis 1 mW, abhängig vom Lidschlussreflex – im B2B-Umfeld unproblematisch. Klasse 1M / 2M: augensicher unter normalen Bedingungen, aber nicht durch Lupen oder Ferngläser betrachten. Klasse 3R: erhöhtes Risiko bei direktem Blick – Schutzbrille empfohlen. Klasse 3B: Schutzbrille verpflichtend. Bei Linien- und Kreuzlasern gelten gemildernde Regelungen, da sie als „ausgedehnte Quellen" eingestuft werden (siehe Lasersicherheit).
Die IP-Schutzart (International Protection) gibt an, gegen welche Umwelteinflüsse das Gehäuse geschützt ist. IP 40: gegen Fremdkörper > 1 mm geschützt, kein Wasserschutz – für trockene Innenräume und Maschineneinbau. IP 44: zusätzlich gegen Spritzwasser aus allen Richtungen geschützt – typisch für Industriehallen und überdachte Außenbereiche. IP 65: vollständig staubdicht und gegen Strahlwasser aus allen Richtungen geschützt – die richtige Wahl für Sägewerke und Kreissägen (Holzstaub, Sägemehl), Waschanlagen, Spritzwasserumgebungen und raue Industrie.

Die Helligkeit der Laserlinie ist von vielen Faktoren abhängig. Kurz gesagt: 
Linienlänge: Je länger die Linie, desto geringer die Helligkeit, da die Lichtleistung auf eine größere Fläche verteilt wird
Laserfarbe: Grün wirkt wesentlich heller als Rot oder Blau
Arbeitsfläche: Je dunkler und matter die Oberfläche, desto dunkler erscheint das Licht
Umgebungshelligkeit: Je heller das Umgebungslicht, desto dunkler erscheint die Laserlinie. Dies liegt am menschlichen Auge, welches seine Empfindlichkeit herunter fährt, je nach Umgebungshelligkeit. Bei direkter Sonneneinstrahlung ist es sehr schwierig, noch eine Laserlinie zu erkennen, da die Netzhaut bereits gesättigt ist
Laserleistung: Je höher die Laserleistung, desto heller die Laserlinie

Wellenlänge im Detail:
Die Wahl der Wellenlänge bestimmt die Sichtbarkeit der Linie auf Ihrem Untergrund.
Rot (650 nm) ist die preisgünstigste Variante und ausreichend in moderat ausgeleuchteten Innenräumen. Hellrot (635 nm) wirkt deutlich heller als 650 nm bei gleicher Leistung. Grün (520 / 532 nm) ist die universellste Wahl – die menschliche Netzhaut ist im grünen Spektralbereich am empfindlichsten, weshalb grüne Linien bei gleicher Leistung ca. 5–7× heller wirken als rote. Blau (450 nm) liefert hohen Kontrast auf grünlichen Oberflächen, wo Rot und Grün versagen.

Ein Linienlaser projiziert eine Lichtlinie auf eine Oberfläche – im Gegensatz zum Punktlaser, der nur einen Punkt zeigt. Die Linie entsteht durch eine zylindrische Optik (Linsenoptik), die den runden Laserstrahl in eine Fläche aufweitet. Typische Einsatzgebiete sind Schnittlinien-Projektion an Sägen, Kreissägen und CNC-Maschinen, Werkstück-Positionierung in der Fertigung und Maschinen-Integration, Werkerführung am manuellen Arbeitsplatz sowie Referenzlinien in Inspektions- und Messaufbauten. Linienlaser-Module gibt es in verschiedenen Wellenlängen (Rot, Grün, Blau), Leistungsklassen (1 – 500 mW) und IP-Schutzarten (IP 40 für trockene Innenräume bis IP 65 für Sägewerke und Spritzwasserumgebungen).