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Beschreibung

Linienlaser Modul HELLROT 50mW, justierbar, isoliert

Linienlaser Modul 50 mW Hellrot (635 nm), isoliert – LLM-50-635: Hohe Leistung in Hellrot: 50 mW bei 635 nm erzeugen eine sehr helle Linie für industrielle Anwendungen mit großen Arbeitsabständen oder heller Umgebungsbeleuchtung.

  • Sehr helle hellrote Laserlinie (635 nm) mit 50 mW
  • Für lange Linien und helle Umgebungen
  • Isolierte Bauweise, Versorgung 12–26 VDC
  • Fokus und Linienlage am Modul justierbar

Das 12-mm-Modul aus dem MediaLas-Baukastensystem ist für den täglichen Produktionseinsatz ausgelegt: geringe Abmessungen, hohe Zuverlässigkeit, Lebensdauer typ. über 25.000 h. Die präzise Kunststoffoptik kann jederzeit getauscht oder gegen Glaselemente ersetzt werden – auch eingebaut. Anschluss über Litzen (Standard), Hohlstecker oder 12–25-V-Flexleitung.

Technische Daten

Laserleistung 50 mW
Wellenlänge / Farbe: 635 nm HELLROT
Projektionswinkel wählbar
Fokusbereich ca. 5 cm bis unendlich
Linienbreite ca. 0,5 mm - ca. 3 mm
Divergenz typ. <0,5 mrad
Stromversorgung 3 - 5 VDC / < 70 mA
Stromversorgung 12 - 26 VDC / < 50 mA
Länge Anschlussleitungen Litzen ca. 200mm, Hohlstecker ca. 200mm, Flexleitung ca. 100 cm
Laserklasse nach Einrichtung Klasse 1/2
Abmessungen 12 x 37/42 mm
IP Klassifizierung: IP 40
Temperaturbereich - 10°C - +45°C
Lebensdauer MTTF typ. > 25.000 h

Linienlänge und Linienbreite

Die Länge der Laserlinie wird durch den beim Kauf gewählten Strahlwinkel bestimmt. Für das LLM-50-635 stehen folgende Winkel zur Verfügung:

Winkel Entfernung Linienlänge ca.
5° 1 m 8 - 9 cm
10° 1 m 17 cm
20° 1 m 0,34 m
30° 1 m 0.54 m
35° 1 m 0.62 m
45° 1 m 0.85 m
60° 1 m 1.16 m
70° 1 m 1.40 m
90° 1 m 2 m
110° 1 m 3 m
120° 1 m 3,4 m

Die Linienbreite (Fokus) wird direkt am Modul eingestellt – siehe Video "Einstellung der Linienbreite".

Hinweise

  • Laserklasse beachten!
  • Weitere Informationen zur Lasersicherheit finden Sie hier.
  • Stromversorgung stabilisiert und Peak-frei!
  • Gehäusepotential beachten!
  • Lieferung ohne Halterung – bitte separat mitbestellen

Optionen

  • Hohlstecker-Kupplung, direkter Betrieb über Steckernetzteil möglich
  • M8 Steckverbinder mit kundenspezifischer Kabellänge
  • Glas Linienoptik, feinere Linie, Mitte hell, zu den Enden auslaufend
  • Glaskollimator für besser Stabilität bei Temperaturschwankungen

Downloads / Links

Eigenschaften
Anschluss: 12-25VDC, 12-25VDC mit M8 Stecker, 12-25VDC mit M12 Stecker, 110-230VAC, Hohlstecker, Litzen
Kollimator: Acryl, Glas
Linienwinkel Optik: 5° Glas + Glaskolli, 10° Glas + Glaskolli, 20° Glas + Glaskolli, 30° Glas + Glaskolli, 35°, 45°, 45° Glasoptik, 60°, 60° Glasoptik, 70°, 90°, 110°, 110° Glasoptik

Bei 1 m Distanz ergeben sich folgende Längen (12-mm-Module):

WinkelEntfernungLinienlänge ca.
10°1 m17 cm
20°1 m35 cm
30°1 m54 cm
35°1 m63 cm
45°1 m83 cm
60°1 m116 cm
70°1 m140 cm
90°1 m200 cm
110°1 m300 cm

Die Linienlänge steigt linear mit der Entfernung, bei 2 m Distanz verdoppeln sich diese Werte. 

Laserdioden reagieren empfindlich auf Spannungsspitzen und Stromschwankungen. Eine ungeregelte oder mit Peaks behaftete Versorgung kann die Diode innerhalb von Mikrosekunden zerstören – selbst wenn der Spitzenwert nur kurzzeitig auftritt. „Stabilisiert" bedeutet: konstante Ausgangsspannung unter Last (kein Absacken bei Einschaltvorgängen). „Peak-frei" bedeutet: keine Schaltspitzen oder Überschwinger auf den Versorgungsleitungen. Verwenden Sie immer ein Schaltnetzteil mit ausreichender Glättung oder einen dedizierten Laserdiodentreiber. Vermeiden Sie ungesiebte Netzteile, billige Steckernetzteile ohne Filterung und Versorgungen, die mit anderen Schaltlasten geteilt werden.

Unsere 12-mm-Linienlaser-Module sind in drei Anschluss-Varianten verfügbar:

Litzen (Standard) – offene Drähte rot/schwarz, ca. 100–200 mm Länge, für direkten Anschluss an Mikrocontroller oder Treiberplatinen. 
Hohlsteckverbinder – 5,5 / 2,1 mm Norm-Hohlstecker, ca. 200 mm Kabel, für Betrieb mit einem 230-VAC-Steckernetzteil. 
Flexleitung mit Aderendhülsen – ca. 100 cm Schlauchleitung, für direkten Anschluss an eine 12–25-VDC-Maschinensteuerung. Verpolungsschutz ist in der DC-Variante integriert. 

Auf Anfrage liefern wir auch M8 / M12-Steckverbinder mit kundenspezifischer Kabellänge. Die DC-Variante eignet sich besonders zum Nachrüsten bestehender Maschinen ohne 230-V-Verkabelung.

Acryl-Optik (PMMA-Kunststoff): preisgünstig, leicht, formstabil. Optisch in der Standardanwendung sehr gut, aber temperaturempfindlich – die Brechzahl ändert sich mit der Temperatur, was bei Schwankungen über ±5 °C die Fokussierung verschiebt. Für Innenraum-Anwendungen mit stabilen Bedingungen völlig ausreichend. Glas-Optik: schwerer, teurer, aber temperaturstabil. Die Brechzahl bleibt über große Temperaturhübe nahezu konstant. Ideal für: Außenmontage, ungeheizte Hallen, Maschinen mit großen Temperaturhüben (Schweißen, Sägewerk im Sommer/Winter), Anwendungen mit hoher Wiederholgenauigkeit über lange Zeiträume. Bei unseren KLM- und LLM--Modulen ist Glas-Optik als optionale Upgrade-Variante verfügbar.
Bei unseren 12-mm-Linienlaser-Modulen lässt sich die Linienbreite – auch „Fokus" genannt – einfach am Modul selbst einstellen. Die Optik ist im vorderen Messingring montiert und lässt sich über ein Feingewinde präzise verstellen. Drehen Sie den Ring vorsichtig, bis die gewünschte Linienbreite an Ihrer Einsatzdistanz scharf erscheint. Nach erfolgreicher Einstellung sichern Sie die Optik mit einem Tropfen Schraubenlack im Gewindegang gegen Verstellen. Die Einstellung funktioniert auch im eingebauten Zustand. Bei Industrie-Linienlasern (z. B. InLine- oder IL-HP-Serie) wird die Linienbreite werksseitig auf den Kundenwunsch eingestellt. Wie die Linie eingestellt wird, finden Sie hier.
Die Laserklasse nach EN 60825-1 bestimmt die Sicherheitsmaßnahmen. Klasse 1: bei direktem Blick in den Strahl unbedenklich – ideal für offene Einsatzbereiche ohne Schutzmaßnahmen. Klasse 2: sichtbare Laser bis 1 mW, abhängig vom Lidschlussreflex – im B2B-Umfeld unproblematisch. Klasse 1M / 2M: augensicher unter normalen Bedingungen, aber nicht durch Lupen oder Ferngläser betrachten. Klasse 3R: erhöhtes Risiko bei direktem Blick – Schutzbrille empfohlen. Klasse 3B: Schutzbrille verpflichtend. Bei Linien- und Kreuzlasern gelten gemildernde Regelungen, da sie als „ausgedehnte Quellen" eingestuft werden (siehe Lasersicherheit).
Die IP-Schutzart (International Protection) gibt an, gegen welche Umwelteinflüsse das Gehäuse geschützt ist. IP 40: gegen Fremdkörper > 1 mm geschützt, kein Wasserschutz – für trockene Innenräume und Maschineneinbau. IP 44: zusätzlich gegen Spritzwasser aus allen Richtungen geschützt – typisch für Industriehallen und überdachte Außenbereiche. IP 65: vollständig staubdicht und gegen Strahlwasser aus allen Richtungen geschützt – die richtige Wahl für Sägewerke und Kreissägen (Holzstaub, Sägemehl), Waschanlagen, Spritzwasserumgebungen und raue Industrie.

Die Helligkeit der Laserlinie ist von vielen Faktoren abhängig. Kurz gesagt: 
Linienlänge: Je länger die Linie, desto geringer die Helligkeit, da die Lichtleistung auf eine größere Fläche verteilt wird
Laserfarbe: Grün wirkt wesentlich heller als Rot oder Blau
Arbeitsfläche: Je dunkler und matter die Oberfläche, desto dunkler erscheint das Licht
Umgebungshelligkeit: Je heller das Umgebungslicht, desto dunkler erscheint die Laserlinie. Dies liegt am menschlichen Auge, welches seine Empfindlichkeit herunter fährt, je nach Umgebungshelligkeit. Bei direkter Sonneneinstrahlung ist es sehr schwierig, noch eine Laserlinie zu erkennen, da die Netzhaut bereits gesättigt ist
Laserleistung: Je höher die Laserleistung, desto heller die Laserlinie

Wellenlänge im Detail:
Die Wahl der Wellenlänge bestimmt die Sichtbarkeit der Linie auf Ihrem Untergrund.
Rot (650 nm) ist die preisgünstigste Variante und ausreichend in moderat ausgeleuchteten Innenräumen. Hellrot (635 nm) wirkt deutlich heller als 650 nm bei gleicher Leistung. Grün (520 / 532 nm) ist die universellste Wahl – die menschliche Netzhaut ist im grünen Spektralbereich am empfindlichsten, weshalb grüne Linien bei gleicher Leistung ca. 5–7× heller wirken als rote. Blau (450 nm) liefert hohen Kontrast auf grünlichen Oberflächen, wo Rot und Grün versagen.

Ein Linienlaser projiziert eine Lichtlinie auf eine Oberfläche – im Gegensatz zum Punktlaser, der nur einen Punkt zeigt. Die Linie entsteht durch eine zylindrische Optik (Linsenoptik), die den runden Laserstrahl in eine Fläche aufweitet. Typische Einsatzgebiete sind Schnittlinien-Projektion an Sägen, Kreissägen und CNC-Maschinen, Werkstück-Positionierung in der Fertigung und Maschinen-Integration, Werkerführung am manuellen Arbeitsplatz sowie Referenzlinien in Inspektions- und Messaufbauten. Linienlaser-Module gibt es in verschiedenen Wellenlängen (Rot, Grün, Blau), Leistungsklassen (1 – 500 mW) und IP-Schutzarten (IP 40 für trockene Innenräume bis IP 65 für Sägewerke und Spritzwasserumgebungen).