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Beschreibung

Positionierlaser Kit 10mW GRÜN "Suchfeld"

Positionierlaser-Kit 10 mW Grün „Suchfeld" – PLM-SET-10-520-SF: Betriebsbereites Fertigset, das ein grünes Suchfeld (520 nm) auf die Arbeitsfläche projiziert. Das Suchfeld-Muster kennzeichnet einen definierten Zielbereich – etwa für Positionier- und Ausrichtaufgaben an Maschinen und Arbeitsplätzen. Die 10-mW-Variante kombiniert grüne Sichtbarkeit mit Reserven für größere Distanzen.

  • Projektionsmuster „Suchfeld" über DOE-Digitaloptik
  • Projektionsmuster in Grün (520 nm) mit 10 mW
  • Betriebsbereit abgeglichen, Fokus und Linienlage justierbar
  • Anschlussvarianten von 12–25 VDC bis 230 V mit Steckernetzteil

Das Kit basiert auf dem MediaLas-Baukastensystem im kompakten 12-mm-Modulformat: Der Fokus (Linienbreite am Auftreffpunkt) wird direkt am Modul über den vorderen Ring eingestellt, die präzise Optik kann jederzeit – auch eingebaut – getauscht werden. Für die Montage stehen verschiedene Halterungen zur Wahl, vom Montageblock bis zur vibrationssicheren 3D-Kugelkopfhalterung; das Modul wird dort einfach geklemmt und ist in allen Richtungen justierbar.

Set besteht aus

  • Positionierlasermodul 12 × 42 mm mit DOE-Optik „Suchfeld" (520 nm, 10 mW), betriebsbereit abgeglichen
  • Zuleitung in der gewählten Anschlussvariante (230-V-Version inkl. passendem Steckernetzteil)

Elektrischer Anschluss

230-V-Version: Zuleitung mit Hohlsteckverbinder sowie passendes Steckernetzteil im Set. 12–25-V-Version: flexible Anschlussleitung mit offenen Enden und Aderendhülsen zum direkten Anklemmen an Netzteil oder Verteilerschiene; bei der 24-V-Version ist ein kleiner Adapter in der Zuleitung eingeschrumpft. Ein Verpolungsschutz ist integriert.

Technische Daten

Laserleistung 10 mW
Wellenlänge/Farbe 520 nm GRÜN
Bildgrösse ca. 28 cm nach 1 m
Fokusbereich ca. 5 cm bis ca. 150 cm, empfohlen bis max 100 cm
Laserklasse nach Einrichtung Klasse 1 oder 1M/2, je nach Installationsart
Abmessungen 12 x 42 mm
Temperaturbereich - 10°C - + 40°C
Lebensdauer typ. > 25.000 h

Linienlänge und Linienbreite

Das projizierte Suchfeld erreicht eine Bildgröße von ca. 28 cm nach 1 m und wächst mit steigender Entfernung. Die Linienbreite (Fokus) wird direkt am Modul eingestellt.

Hinweise

  • Laserklasse beachten!
  • Weitere Informationen zur Lasersicherheit finden Sie hier.

Optionen

  • Diverse Stromversorgungsarten
  • Glas Kollimator, für stabilen Betrieb bei höheren Temperaturschwankungen
Eigenschaften
Halterung: Kugelkopf 3D + Montageplatte, Magnet-Kugelkopf, Pan/Tilt massiv
Kollimator: Acryl, Glas
Versorgung: 12 - 25 VDC, 100-230 VAC
Pick-by-Light ist ein optisches Führungssystem in der Logistik und Montage: ein Laser zeigt dem Werker die nächste zu greifende Position oder den Ort des nächsten Arbeitsschritts an. Statt Listen lesen oder Bildschirme prüfen blickt der Werker einfach dem Laser. Vorteile: weniger Fehlgriffe, schnellere Abwicklung, geringere Schulungszeit, geräuscharm. Eingesetzt in: Kommissionierlagern (Picking aus Regalfächern), manueller Montage (welcher Schraubentyp als nächster), Bestückung (welche Position am Werkstück), Verpackung (welche Box bekommt das Teil). Unsere DOE-Positionierlaser eignen sich gut dafür, weil sie deutlich sichtbare, definierte Muster projizieren.
Die Bildgröße skaliert linear mit der Entfernung. Bei einem PLM-Modul mit ca. 30° Öffnungswinkel ergibt sich bei 1 m Distanz ein Bild von ca. 30 cm Diagonale. Bei 2 m verdoppelt sich das auf 60 cm, bei 0,5 m halbiert es sich auf 15 cm. Empfohlene Einsatzdistanz: 5 cm bis ca. 100 cm. Über 100 cm hinaus nimmt die Linienschärfe spürbar ab, weil DOE-Optiken die Linienbreite proportional mit der Entfernung mit aufweiten. Für sehr große Distanzen empfehlen wir den FloorPoint (100 mW bei 532 nm) oder einen ILP-Laserprojektor.
Wir bieten fünf Standardmuster: Laser-Fadenkreuz „CH" – klassisches +-Kreuz für Zentrierung. Kreis „Circle" – Markierung kreisrunder Bereiche (z. B. Bohrpositionen). Suchfeld „SF" – größere markierte Fläche zur visuellen Orientierung. Quadrat „SQ" – rechteckige Markierung für Stellplätze oder Boxen. Punktraster – auf Anfrage für Sondermuster wie Bestückungs-Grids. Die Standardmuster sind in den Produktcodes erkennbar (z. B. PLM-30-650-CH = Fadenkreuz, PLM-10-650-SQ = Quadrat). Auf Kundenwunsch sind auch Sonder-DOEs mit eigenem Muster möglich – z. B. firmenspezifische Logos oder spezielle Ausrichtungsmarken.
Die Klassen 1M und 2M nach EN 60825-1 stehen für „Magnifying Optics" – also Laser, die unter normalen Bedingungen unbedenklich sind, deren Strahlung aber gefährlich werden kann, wenn sie durch optische Hilfsmittel wie Lupen, Ferngläser oder Mikroskope betrachtet wird. Bei DOE-Positionierlasern ist die optische Leistung durch die Aufweitung über das Muster verteilt – aber wenn eine Linse die Strahlung bündelt, könnte die Leistungsdichte gefährliche Werte erreichen. Praktische Konsequenz: bei normalem Industrie-Einsatz augensicher und ohne Schutzbrille einsetzbar. Verbot: nicht durch Lupen, Ferngläser oder Mikroskope in den Strahl blicken.
Klassische Linsenoptik (Kreuzlinienlaser): sehr scharfe, schmale Linien; im Zentrum hellste Bildstelle, zu den Linienenden hin ausfadend (Gauß-Profil). Ideal für präzise Zentrierung, wenn die Linienschärfe entscheidend ist. DOE-Optik (Positionierlaser): gleichmäßige Helligkeit über das gesamte Muster, definierte Außenbegrenzung, beliebige Muster möglich. Linien sind prinzipbedingt etwas breiter und weniger scharf als bei Linsenoptik. Wann was wählen? Klassische Optik bei Mikrometer-Zentrierung und Mikroskop-Anwendungen. DOE-Optik bei Werkerführung, Pick-by-Light und überall, wo das ganze Muster gleichmäßig sichtbar sein muss.
Ein DOE – Diffractive Optical Element – ist eine spezielle Optik, die ein Muster durch Beugung erzeugt, nicht durch klassische Lichtbrechung an Linsen. Statt nur einer Linie oder eines Punkts entstehen so beliebige Muster: Fadenkreuze, Kreise, Quadrate, Suchfelder, Punktraster oder Markierungssymbole. Vorteil gegenüber klassischen Linsenoptiken: konstante Helligkeit über die gesamte Musterfläche – auch die Außenbereiche eines Fadenkreuzes sind genauso hell wie das Zentrum. Nachteil: die Linien sind prinzipbedingt etwas breiter als bei einer klassischen Linsenoptik. DOE-Module eignen sich ideal für Werkerführung, Pick-by-Light und Positionsanzeige.