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Beschreibung

Punktlaser Modul 20mW 635nm hellrot, justierbar, modulierbar

Punktlaser Modul 20 mW Hellrot (635 nm) – LDM-20-635-M: Kompaktes, leistungsstarkes Laserdioden-Modul, das einen scharfen Laserpunkt projiziert – mit justierbarem Kollimator (Fokus ca. 5 cm bis unendlich). Geeignet für gut sichtbare Positionier- und Ausrichtmarkierungen sowie zur Integration in Geräte und Maschinen. Über den TTL-Modulationseingang (0–5 V) lässt sich der Laser takten bzw. schalten.

  • Hellroter Laserpunkt (635 nm) mit 20 mW
  • Justierbarer Kollimator, Fokus ca. 5 cm bis unendlich
  • TTL-modulierbar (0–5 V) zum Takten und Schalten

Technische Daten

Laserleistung: 20 mW
Wellenlänge / Farbe: 635 nm HELLROT
Fokusbereich: ca. 5 cm bis unendlich
Divergenz: typ. < 0.7 mrad
Stromversorgung: 3 - 5 VDC / < 100 mA
Potential: PLUS am Gehäuse 
Modulation 0 - 5V TTL , bis ca. 10 kHz
Länge Anschlussleitungen: Litzen ca. 200 mm
Abmessungen: 12 x 40 mm
Temperaturbereich: - 15°C - + 45°C
Lebensdauer: typ. > 25.000 h

Hinweise

  • Laserklasse beachten!
  • Weitere Informationen zur Lasersicherheit finden Sie hier.
Eigenschaften
Kollimator: Acryl, Glas
Fixfokus: die Optik ist werksseitig fest auf eine bestimmte Distanz eingestellt und nicht veränderbar – meist auf einen Punkt im Bereich 1–5 m. Vorteil: keine ungewollte Verstellung möglich, lebenslang stabil. Nachteil: nicht an andere Distanzen anpassbar. Justierbar: die Optik sitzt in einem verstellbaren Messingring an der Modulfront und kann vom Anwender auf jede gewünschte Distanz (5 cm bis unendlich) scharfgestellt werden. Nach der Einstellung wird die Optik mit Schraubenlack im Gewinde gesichert. Welche Variante? Fixfokus für definierte Serienproduktion mit fester Distanz, justierbar für flexible Anwendungen und Einzelaufbauten.
Industrielle Ausrichtung: Punktlaser als Referenz für die Ausrichtung von Maschinen, Förderbändern, Rollenbahnen und Lichtschranken. Distanzmessung: in Triangulations-Sensoren als Lichtquelle für Distanz- und Profilmessung. Markierung: in der Forschung und im Versuchsaufbau als präzise Referenzpunkte. Optische Versuchsaufbauten: als Lichtquelle für Strahlteilung, Beugung und Interferenz-Experimente. Werkstück-Positionierung: in der Fertigung als Bezugspunkt für Bohr- und Bestückungsoperationen. Bauwesen: Lotpunkte, Höhenreferenzen, Wandausrichtung (allerdings nicht unsere Domäne – wir liefern Industriequalität, keine Baumarkt-Lot-Laser).
Die menschliche Netzhaut ist im grünen Spektralbereich um 555 nm am empfindlichsten – dort liegt das Empfindlichkeitsmaximum des Auges. Grünes Laserlicht bei 520 nm liegt nahe an diesem Maximum, rotes Licht bei 650 nm dagegen am Rand der Augenempfindlichkeit. Konkret: ein 5-mW-Grün-Punktlaser wirkt visuell etwa so hell wie ein 25–35 mW-Rot-Punktlaser. Praktischer Effekt: bei gleicher gewünschter Sichtbarkeit kommt man mit Grün in eine niedrigere Laserklasse – Klasse 2 statt Klasse 3R bei rot. Das vereinfacht die Sicherheitsmaßnahmen erheblich. Nachteil: grüne Laserdioden sind teurer und temperaturempfindlicher als rote.
Strahldivergenz beschreibt, wie stark sich der Laserstrahl mit zunehmender Entfernung aufweitet. Gemessen in milliradian (mrad). Beispiel: ein Strahl mit 1 mrad Divergenz weitet sich auf 100 m Distanz um 10 cm auf. Bei Punktlasern gewünscht: möglichst geringe Divergenz – damit der Punkt auch auf große Distanz noch scharf bleibt. Typische Werte: 0,5–2 mrad nach Kollimation. Faktoren: Größe der Laserdiode (Emitter), Qualität der Kollimator-Optik, Wellenlänge. Bei unseren OEM-Modulen ist die Divergenz typisch über die Datenblätter der jeweiligen Module spezifiziert oder werksseitig optimiert.
Klasse 3R: erhöhtes Risiko bei direktem Blick in den Strahl, aber der reguläre Lidschlussreflex bietet meist noch ausreichend Schutz. Eine Laserschutzbrille ist empfohlen, aber nicht in jedem Fall verpflichtend. Maximal 5 mW im sichtbaren Bereich. Klasse 3B: direkte Strahlung gefährlich für das Auge, diffuse Reflexionen meist unbedenklich. Schutzbrille ist verpflichtend im offenen Strahlbereich. Strahleinhausung wo möglich, klare Kennzeichnung der Laserbereiche, Unterweisung des Personals. Maximal 500 mW. Beide Klassen erfordern einen Laserschutzbeauftragten im gewerblichen Einsatz.
Punktlaser projizieren einen scharfen Lichtpunkt – ideal für präzise Einzelpunkt-Markierung, Distanzmessung, Triangulation und Ausrichtungsaufgaben über große Distanzen. Vorteil: die gesamte optische Leistung ist im Punkt konzentriert, sehr hohe Sichtbarkeit auch bei geringer Leistung. Linienlaser projizieren eine Linie – ideal für Schnittlinien, Wege, Abgrenzungen. Kreuzlaser projizieren ein Kreuz aus zwei Linien – ideal für Zentrierung und Ausrichtung in 2D. Faustregel: Punkt für „dieser Punkt hier", Linie für „entlang dieser Achse", Kreuz für „genau im Schnittpunkt zentrieren".